Home Region Sport Schweiz/Ausland Magazin Agenda
Publireportagen
26.05.2026

Emil Frey baut Garage der Zukunft

Bild: Claudia Riedel
Seit sechs Jahren wird geplant, diskutiert und entwickelt. Nun nimmt der Neubau der Emil Frey Kreuzgarage im Schweizersbild Form an. Das hochmoderne Gebäude ist nicht nur ein Bekenntnis zur Mobilität der Zukunft, sondern ebenso zur Region Schaffhausen.

Fünfeinhalb Meter hohe Fensterfronten und eine Verkaufsfläche von fast tausend Quadratmetern. Zwar ist der Neubau der Emil Frey Kreuzgarage noch in ein Baugerüst gehüllt, doch schon jetzt ist klar: Hier entsteht etwas Grosses. Eigentlich sei das aber nicht der Eindruck, den man erwecken wolle, relativiert Geschäftsführer Ralph Baldinger. «Wir wollen nicht die Grössten sein, sondern die Besten. Eine grosse Fläche bringt nichts, wenn wir keinen guten Job machen.»

Für einen guten Job spielt die Digitalisierung in der Autobranche heute eine zentrale Rolle. Der Computer gehört bei den Mechanikern inzwischen genauso dazu wie der Schraubenschlüssel. Doch nicht nur in der Werkstatt und den Büros setzt Emil Frey in Schaffhausen auf neueste Technologien, auch Kundenerlebnisse werden digitalisiert. Zu viel verraten möchte Ralph Baldinger zwar noch nicht, aber ein Highlight am neuen Standort wird sicher ein digitaler Check fürs Auto. «Kundinnen und Kunden fahren auf den Platz und lassen ihr Fahrzeug innert kürzester Zeit digital durchscannen, markenunabhängig und vollautomatisch.»

Neue Energie-Standards

Die Digitalisierung vereinfacht zwar gewisse Abläufe, macht die Arbeit der Mechanikerinnen und Mechaniker in Teilen jedoch auch anspruchsvoller und gefährlicher, insbesondere bei modernen Hochvolt-Fahrzeugen. «Während klassische Autos über ein 12-Volt-Bordnetz verfügen, arbeiten unsere E-Autos mit 400 bis 800 Volt. Hier brauchen die Mitarbeitenden nicht nur entsprechende Ausbildungen, sondern auch spezielle Brandschutz- und Sicherheitsausrüstungen», erklärt Baldinger. Dafür werde der neue Standort umfassend ausgerüstet, mit speziell eingerichteten Arbeitsplätzen, modernen Sicherheitskonzepten sowie Schutzsystemen.

Auch energetisch wird der Neubau neue Standards setzen. Fossile Brennstoffe werden vollständig ersetzt. Eine grosse Photovoltaikanlage mit rund 470 Modulen liefert künftig einen bedeutenden Teil der Energieversorgung.

Bekenntnis zu Schaffhausen

Gleichzeitig ist der Neubau ein starkes Bekenntnis zur Region. Dass Emil Frey am Standort Schaffhausen festhält, ist kein Zufall. Die Region hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert, die Agglomeration Zürich ist näher an Schaffhausen herangerückt. «Das ist eine Entwicklung, die für uns sehr positiv ist», so Baldinger. Denn gerade im Automobilbereich sei Nähe entscheidend. «Die Kundinnen und Kunden wollen einen Ansprechpartner vor Ort und nicht erst 20 Kilometer fahren.»

Der neue Standort soll deshalb sämtliche Dienstleistungen unter einem Dach vereinen: Neuwagen der Marke Mercedes-Benz und Occasionen aller Marken. Werkstatt, Karosserie, Lackiererei und modernste Diagnosetechnik.

Der Weg zum Neubau ist allerdings anspruchsvoll. Während der rund zweijährigen Bauphase arbeiten die Mitarbeitenden an mehreren provisorischen Standorten, logistisch eine Herausforderung. «Der Wechsel war einschneidend», erinnert sich Ralph Baldinger. «Wir kamen von einer grossen Fläche und sind nun auf vier kleine Provisorien verteilt. Teilweise arbeiten wir nur noch auf einem Fünftel der ursprünglichen Fläche.» Trotzdem hätten sowohl Mitarbeitende als auch Kundschaft überraschend positiv reagiert. Allen sei bewusst gewesen, dass es sich um eine Übergangslösung handle. «Dafür haben wir es danach umso schöner.»

Am 1. Januar 2027 ist es so weit: Dann erwartet die rund 40 Mitarbeitenden am Standort Schweizersbild neben modernen Arbeitsplätzen und neuen Maschinen auch eine Gemeinschaftsterrasse im Attikageschoss. «Darauf freuen sich alle schon sehr.»

Und die Kundschaft darf sich auf ein ebenso modernes wie ansprechendes Umfeld freuen. Und klar: Wer mit seinem Oldtimer vorfährt, wird selbstverständlich auch weiterhin analog betreut. «Da bleiben wir in jedem Fall flexibel.»

Am Ende gehe es ohnehin nicht um Quadratmeter oder Prestige, sondern immer um Kundenzufriedenheit. «Wenn sich die Kundinnen und Kunden wohlfühlen und zufrieden sind, dann haben wir unser Ziel erreicht.»

Claudia Riedel, Schaffhausen24
Demnächst