Allein im Jahr 2023 forderten Konflikte wie der Krieg zwischen Russland und der Ukraine, der Krieg zwischen Israel und der Hamas sowie zahlreiche internationale Streitigkeiten auf tragische Weise das Leben von mehr als 33.000 Zivilisten und führten zur Vertreibung von Millionen Menschen. Angesichts dieser schrecklichen Realität veranstaltete Heavenly Culture, World Peace, Restoration of Light (HWPL), eine internationale Friedens-NGO, am 14. März in ihrem Friedenstrainingsinstitut in Gapyeong-gun, Gyeonggi-do, Südkorea, ihre achte jährliche Gedenkveranstaltung zur Erklärung des Friedens und der Beendigung des Krieges (DPCW). Das Thema der Veranstaltung fand grossen Anklang: "Den Geist des Friedens aufbauen: Förderung des institutionellen Friedens durch interkulturellen Dialog und Verständigung".
Seit der Proklamation des DPCW am 14. März 2016 hat die HWPL jedes Jahr Gedenkfeiern abgehalten, um für die Institutionalisierung des Friedens zu werben. In diesem Jahr versammelten sich rund 12.500 namhafte Experten aus verschiedenen Bereichen - Politik, Recht, Religion, Bildung, Medien sowie Vertreter von Frauen und Jugendlichen - sowohl online als auch vor Ort. Unter den Teilnehmern befanden sich etwa 10.000 HWPL-Mitglieder, die sich unter Anleitung von Mitarbeitern geordnet bewegten und den Veranstaltungsort der Gedenkfeier füllten.
Das DPCW wurde in Zusammenarbeit mit internationalen Rechtsexperten aus 15 Ländern ausgearbeitet und umfasst 10 Artikel und 38 Klauseln. Die Erklärung umfasst die Grundsätze und Instrumente, die notwendig sind, um Konflikte zu verhindern und zu lösen, eine friedliche globale Gesellschaft zu fördern und klare Rollen für Einzelpersonen, Gemeinschaften und Nationen zu definieren, um einen dauerhaften Frieden zu erreichen.
Als Präsident des Daegak-Buddhismus-Jogye-Ordens in Südkorea betonte Ven. Beopsan, der seit neun Jahren am interreligiösen Dialog teilnimmt, die Bedeutung der Beteiligung religiöser Führer an friedensfördernden Massnahmen, einschliesslich des vergleichenden Studiums von Schriften. Er sagte: "Interkultureller Dialog und Verständnis können im Friedensbüro der Weltallianz der Religionen der HWPL gefunden werden. Die Wurzel der Religion ist eins und ihre Bedeutung ein wahrhaft edler Wert.
Der Vorsitzende der HWPL, Man-hee Lee, wies darauf hin, dass religiös bedingte Konflikte den Weltfrieden bedrohen, und sagte: "Die verschiedenen Religionen sollten zusammenkommen, die Werte der anderen kennen lernen und durch das vergleichenden der Schriften, zu einer Einheit werden. Religionsgemeinschaften sollten ihren Glauben auf der Grundlage der Heiligen Schriften praktizieren, damit sie mit der Menschheit auf dieser Erde zusammenleben können. Wir müssen eine Welt schaffen, in der die Menschen unabhängig von ihrer Religion miteinander kommunizieren, zusammenarbeiten und sich gegenseitig helfen".
Die Zeremonie endete mit einer Reihe von Darbietungen, die den Weg des Friedens darstellten. Während der Aufführung wurde der Inhalt von Artikel 10 und 38 Klauseln des DPCW durch eine Darbietung vermittelt und das Bild eines Paradieses voller Blumen dargestellt, in dem der Frieden erreicht wurde.
In letzter Zeit werden weltweit verschiedene Aktivitäten zur Institutionalisierung des Friedens durchgeführt. In Osttimor ist für 2024 ein Schulungskurs für Journalisten geplant, um die Öffentlichkeit für den Frieden zu sensibilisieren. Otélio Ote, Präsident des Presserats von Timor-Leste, sagte: "Ich bin stolz darauf, unsere Zusammenarbeit mit HWPL durch die Unterzeichnung einer Absichtserklärung zur Umsetzung der friedensjournalistischen Ausbildung bekannt zu geben. Diese Partnerschaft unterstreicht unser gemeinsames Engagement für die Förderung der freien Meinungsäusserung, der Pressefreiheit und der Unabhängigkeit der Medieninstitutionen. Mit Blick auf das Jahr 2024 ist der Presserat von Timor-Leste entschlossen, die Bemühungen von HWPL um eine nachhaltige Entwicklung des institutionellen Friedens auf der Grundlage von interkulturellem Dialog und Verständnis zu unterstützen."