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Freizeit
27.09.2021

Bock-Heimat: Matthias Wipf

Der Historiker und Publizist Matthias Wipf beschreibt sich selber als humorvoller Mensch und treuer Freund – so wie die Schaffhauserinnen und Schaffhauser ihn kennen.
Der Historiker und Publizist Matthias Wipf beschreibt sich selber als humorvoller Mensch und treuer Freund – so wie die Schaffhauserinnen und Schaffhauser ihn kennen. Bild: Nathalie Homberger, Schaffhausen24
Der Historiker und Publizist Dr. Matthias Wipf (49) betreibt seit fünf Jahren seine «eigene kleine Kommunikations-Boutique», wie er es scherzhaft nennt: Er schreibt modern gestaltete Unternehmensgeschichten und Biographien, ist als Ghostwriter tätig, berät Firmen in kommunikativen Krisensituationen und moderiert Veranstaltungen und Diskussionsrunden.

«Bock»: Was schätzen Sie an der Region Schaffhausen am meisten?

Matthias Wipf: Es ist alles klein und überschaubar, man kennt sich. Das ist in 90 Prozent der Fälle ein Vorteil (lacht). Und wir leben natürlich auch landschaftlich wunderschön.

Welcher ist Ihr Lieblingsort in der Region?

Wipf: Das sind - merke ich grad - vor allem Restaurants, in denen man sich willkommen fühlt. Eine Art «Mini-Ferien» oder «Oasen im Alltag». Sei es die ‹Rotgerbe› oder die ‹Park Villa› oder dann zum Kaffee das ‹Vordergässli›, das manche - da wir genau gegenüber wohnen - scherzhaft als mein «zweites Wohnzimmer» bezeichnen. Und grundsätzlich bin ich - zum Beispiel auf Velotouren - ein riesiger Fan von originellen Besenbeizen. Eigentlich hätte ich wohl «Wirtschafts-Wissenschaften» studieren sollen (lacht).

Wie beschreiben Sie sich selber?

Wipf: Ich denke, ich bin ein einigermassen humorvoller Mensch und ein treuer Freund, auf den man sich auch in schlechten Zeiten verlassen kann. Zudem bin ich unternehmungslustig, reise gerne und habe grosse Freude an kreativen, neuen Projekten.

Üben Sie Ihren Traumberuf aus?

Wipf: Ja, das kann man wirklich sagen! Meine berufliche Tätigkeit hat ganz viele Facetten – und ich empfinde es als Privileg, tief in die «DNA» von Firmen hineinschauen zu dürfen. So ist kein Tag wie der andere.

Was ist Ihre liebste Freizeitbeschäftigung und weshalb?

Wipf: Meine Lebenspartnerin und ich sind Velofahrer. Jeden Sommer machen wir eine grosse, rund zehntägige Tour: Das sind dann gerne mal 1‘000 km und 15‘000 Höhenmeter. Ich kann nirgends so gut abschalten wie im Aufstieg eines Alpenpasses. Dabei komme ich in einen richtigen «Flow».

Was bedeutet für Sie «das grösste Glück»?

Wipf: Das Zusammensein mit der Familie und guten Freunden. Kurz gesagt mit Herzensmenschen, mit denen man im fast selben Moment lachen und auch ernst sein kann. (nh.)

Schaffhausen24